Wenn Sie mit der Diagnose Atherosklerose, Bluthochdruck oder einer Diabetesfolgeerkrankung konfrontiert sind, kennen Sie den üblichen medizinischen Weg wahrscheinlich sehr gut: Medikamente zur Blutdrucksenkung, Statine für den Cholesterinspiegel und die dringende Empfehlung, den Lebensstil anzupassen. Das ist der etablierte Standard – und er ist zweifellos lebenswichtig.
Doch viele unserer Patienten in der Privatpraxis Dr. med. Claudia Windschüttel in Dresden stellen sich an diesem Punkt eine entscheidende Frage: “Ist das wirklich alles, was ich für meine Gefäße tun kann?”
Gerade wenn trotz optimaler medikamentöser Einstellung Beschwerden bleiben oder die Sorge vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall den Alltag prägt, suchen Betroffene nach ergänzenden Wegen. In der modernen Herzmedizin spricht man hierbei vom sogenannten “Residualrisiko” – dem verbleibenden Risiko, das trotz Standardtherapie existiert. Genau an diesem Punkt setzt die DIAKARD-Therapie als innovative, ganzheitliche Behandlungsoption an.
Lassen Sie uns gemeinsam einen detaillierten Blick darauf werfen, wie diese Therapie funktioniert, für wen sie geeignet ist und wie wir ihren Erfolg objektiv messbar machen.
Atherosklerose: Mehr als nur “verstopfte Rohre”
Um zu verstehen, wie fortschrittliche Therapien wirken, müssen wir mit einem weit verbreiteten Mythos aufräumen. Atherosklerose (umgangssprachlich Arterienverkalkung) ist kein passiver Prozess, bei dem sich Gefäße einfach wie alte Wasserrohre zusetzen. Führende Gesundheitsportale wie der NDR oder klinische Referenzwerke wie AMBOSS beschreiben Atherosklerose vielmehr als einen chronisch-entzündlichen Prozess.
Alles beginnt mit der Endotheldysfunktion – einer Schädigung der innersten Zellschicht unserer Blutgefäße. Durch Risikofaktoren wie hohe LDL-Cholesterinwerte, Bluthochdruck oder den Dauerstress eines Diabetes mellitus wird diese Schutzschicht durchlässig. Es lagern sich Fetteinlagerungen (Plaques) in der Gefäßwand ein. Die eigentliche Gefahr ist nicht nur die Verengung des Gefäßes, sondern die Instabilität dieser Plaques. Reißt ein solcher Plaque auf (Plaqueruptur), bildet sich sofort ein Blutgerinnsel (Thrombus), das das Gefäß komplett verschließt – das ist der Mechanismus hinter Herzinfarkt und Schlaganfall.
Leitlinien-Standard vs. DIAKARD: Die ergänzende Perspektive
Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) und dem WIdO-Gesundheitsatlas leiden in Deutschland Millionen Menschen an koronarer Herzkrankheit (KHK) und anderen atherosklerotischen Erkrankungen. Die klassischen medizinischen Leitlinien (wie die der ESC/DGK) reagieren darauf mit einer klaren Eskalationslogik: Blutdruck senken, LDL-Cholesterin rigoros minimieren und den Blutzucker kontrollieren.
Wir in unserer Praxis stehen voll und ganz hinter diesen evidenzbasierten Grundlagen. Die DIAKARD-Therapie, die wir als Mitglied im Therapiepartner-Netzwerk des Pfützner Science & Health Institutes anwenden, versteht sich nicht als Ersatz, sondern als hochspezialisiertes Add-on (Zusatztherapie).
Während Standardmedikamente oft an isolierten Symptomen ansetzen, zielt das Behandlungskonzept der DIAKARD-Therapie auf die zugrundeliegende Gefäßgesundheit, die zelluläre Energieversorgung (Mitochondriale Medizin) und die Reduktion von metabolischem Stress ab.
Wie die DIAKARD-Therapie ansetzt: Drei zentrale Säulen
Die Therapie nutzt eine Kombination aus speziellen Infusionskonzepten, die darauf ausgelegt sind, das Milieu in den Blutgefäßen positiv zu beeinflussen.
1. Plaque-Stabilisierung: Das akute Risiko entschärfen
Oft fragen uns Patienten: “Können meine Gefäße wieder komplett frei werden?” Hier ist medizinische Ehrlichkeit gefragt. Ein massiver Rückgang (Regression) von einmal stark verkalkten Plaques ist enorm schwierig. Das primäre – und lebensrettende – Ziel der modernen Prävention ist die Plaque-Stabilisierung.
Indem die DIAKARD-Therapie darauf abzielt, entzündliche Prozesse an der Gefäßinnenwand zu beruhigen, soll verhindert werden, dass bestehende Plaques aufreißen. Ein stabiler Plaque verengt zwar das Gefäß, führt aber seltener zu einem akuten Thrombus.
2. Bluthochdruckmanagement und Gefäßelastizität
Hoher Blutdruck ist oft eine Folge starrer, unelastischer Gefäße. Wenn die innere Gefäßschicht (das Endothel) wieder besser in der Lage ist, Botenstoffe zur Gefäßerweiterung (wie Stickstoffmonoxid) zu produzieren, sinkt der Widerstand in den Arterien. Patienten berichten im Rahmen der ganzheitlichen Behandlung häufig von einer spürbaren Erleichterung und besseren Einstellbarkeit ihres Blutdruckprofils.
3. Der Fokus auf Diabetesfolgeerkrankungen
Patienten mit Diabetes Typ 2 leiden unter einem permanenten “Zucker-Stress” im Blut, der die Gefäße extrem aggressiv angreift (Mikro- und Makroangiopathie). Die DIAKARD-Therapie wurde gezielt mitentwickelt, um genau diese metabolischen Entgleisungen abzufedern. Durch die Kombination von Infusionen, oft ergänzt durch Entgiftungs- (Detox) und mitochondriale Ansätze, unterstützen wir die zelluläre Regeneration, die bei Diabetikern stark eingeschränkt ist.
Transparenz & Sicherheit: Eine Therapie-Evaluation
Für uns ist Transparenz das wichtigste Gut in der Arzt-Patienten-Beziehung. Bei der DIAKARD-Therapie handelt es sich um ein innovatives Behandlungskonzept, das auf modernsten Erkenntnissen der zellulären Medizin beruht, jedoch aktuell noch als individueller Heilversuch eingestuft wird. Das bedeutet: Sie ist noch nicht Teil der kassenärztlichen Regelversorgung.
Für wen ist die Therapie geeignet?
- Patienten mit diagnostizierter Atherosklerose, die ihr Voranschreiten aktiv bremsen möchten.
- Menschen mit schwer einstellbarem Bluthochdruck oder hohem familiären Risiko.
- Diabetiker, die beginnende Gefäßveränderungen oder Nervenschädigungen (Polyneuropathie) aufweisen.
- Gesundheitsbewusste, die im Sinne von Longevity und Prävention den Alterungsprozess ihrer Gefäße verlangsamen wollen.
Wichtige Abgrenzung (Red Flags):
Die DIAKARD-Therapie ist ein präventives und regeneratives Verfahren, keine Notfallmedizin. Wenn Sie akut an neu auftretenden Brustschmerzen, Engegefühl (Angina Pectoris) oder plötzlicher Atemnot leiden, rufen Sie umgehend den Notruf (112). In solchen Momenten zählt jede Minute für eine kathetergestützte Intervention.
Ablauf und Messbarkeit: Woran erkennen wir den Erfolg?
Wir verlassen uns nicht auf ein diffuses “Gefühl”, sondern auf messbare Parameter. Eine professionelle Evaluation verlangt einen klaren Vorher-Nachher-Vergleich.
- Die Erstanamnese: Bringen Sie alle Ihre Vorbefunde mit (Labor, Ultraschall der Halsgefäße, Blutdrucktagebücher, Medikationsplan). Dr. Windschüttel sichtet Ihre Unterlagen detailliert.
- Der Therapiezyklus: Die Behandlung erfolgt meist in Form einer Infusionsserie über einen definierten Zeitraum von mehreren Wochen. Der Ablauf wird individuell auf Ihre Begleiterkrankungen abgestimmt.
- Das Monitoring (Erfolgsmessung):
- Wir überwachen das Blutdruckprofil.
- Wir analysieren spezifische Laborwerte: Nicht nur das klassische LDL-Cholesterin, sondern auch Entzündungsmarker wie hs-CRP oder Parameter wie Lipoprotein(a), die in aktuellen kardiologischen Kongressen (z.B. ESC) immer stärker in den Fokus rücken.
- Wir evaluieren Ihren Symptomscore: Wie steht es um Ihre körperliche Belastbarkeit? Haben Schwindel, Erschöpfung oder Schmerzen in den Beinen nachgelassen?
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur DIAKARD-Therapie
Muss ich für die DIAKARD-Therapie meine bisherigen Medikamente (z.B. Statine, Blutdrucksenker) absetzen?
Nein, auf keinen Fall. Die Therapie ist komplementär (ergänzend). Eine Änderung Ihrer bestehenden Medikation erfolgt niemals abrupt, sondern höchstens in der langfristigen Begleitung, falls sich Ihre Werte durch die Therapie messbar und stabil verbessern.
Wie schnell spüre ich eine Wirkung?
Atherosklerose baut sich über Jahrzehnte auf; sie verschwindet nicht über Nacht. Viele Patienten spüren eine allgemeine Vitalitätssteigerung und eine verbesserte Belastbarkeit nach etwa der Hälfte des Infusionszyklus. Die Stabilisierung der Laborwerte zeigt sich meist nach einigen Wochen bis Monaten.
Werden die Kosten übernommen?
Als Privatpraxis rechnen wir nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten je nach individuellem Tarif häufig ganz oder teilweise. Gesetzlich Versicherte können die Therapie als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Wir erstellen Ihnen vorab stets einen transparenten Heil- und Kostenplan.
Ihr nächster Schritt zur Gefäßgesundheit
Die Entscheidung für eine ergänzende Therapie erfordert Vertrauen und eine fundierte Informationsbasis. Sie müssen diesen Weg nicht allein navigieren.
Wenn Sie wissen möchten, ob die DIAKARD-Therapie für Ihr spezifisches gesundheitliches Profil in Frage kommt, laden wir Sie herzlich zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch in unsere Praxis in Dresden ein. Wir nehmen uns die Zeit, Ihre Befunde aus schulmedizinischer und komplementärmedizinischer Sicht zu bewerten, um gemeinsam die beste Strategie für den Schutz Ihrer Gefäße zu entwickeln.
Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin in der Privatpraxis Dr. med. Claudia Windschüttel und bringen Sie Klarheit in Ihre Behandlungsoptionen.